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Weniger Räume und weniger Geld | Nur einen kurzen Spaziergang entfernt begegnen wir Heidi Sill, Künstlerin und Sprecherin des berufsverbandes bildender künstler:innen (bbk} berlin in der SchauFenster Galerie. Während sie uns von der Notwendigkeit öffentlicher Begegnungsorte für lokale Künstler:innen erzählt, schweifen die neugierigen Blicke der Spaziergänger:innen und Flaneur:innen immer wieder über die Ausstellung "behind the scene ofhidden tracks'~ Ihre Künstlerkollegin Joanna Buchowska, seit den 90ern in Berlin lebend, kuratiert die Show, in der beinah 20 Positionen künstlerischer Wegbegleiter:innen zu sehen sind. Die Präsentation hinter einer massiven Glasfront könnte für die aktuelle Situation der Berliner Künstler:innen kaum sinnbildlicher sein. | Nach Sill hat sich die finanzielle und räumliebe Existenz für viele lokale Kunst- und Kulturschaffende prekarisiert. Für die Vorstandsvorsitzende des bbk, einer Schirmherrin eines von der Pandemie besonders betroffenen Berufsstandes, waren die vergangenen Jahre turbulent und arbeitsintensiv. Die politische Interessensarbeit für die finanzielle Unterstützung ortsansässiger Künstler:innen war zwar zäh, aber letztlich früchtetragend: Die s.ooo Euro Soforthilfe für selbstständige Künstler:innen der Stadt waren auch eine Folge der Einsatzbereitschaft des bbk. Doch Sill kritisiert auch die teils fehlende Transparenz und juristische Ungereimtheiten der Soforthilfen, die einigen Kunst- und Kulturschaffenden im Nachhinein mehr Fluch als Segen bescherten. Vereinzelte Empfänger:innen, welche die Hilfeleistungen vorab oder fristgerecht zurückgezahlt hatten, würden sich nun mit juristischen Schreiben und Rückzahlungsforderungenkonfrontiert sehen.

TIP Berlin Juni 2021 - Berliner Künstler:innen

Der Vorstand des bbk berlin gibt mit Freude bekannt, dass mit Wibke Behrens M.A.ab 1. Juli 2021 eine hervorragend qualifizierte und politisch engagierte Frau für die Geschäftsführung im bildungswerk des bbk berlin gewonnen wurde. | Wibke Behrens arbeitet seit über 20 Jahren im Kulturbereich und schöpft aus einem umfassenden Erfahrungsschatz in der Verbandsarbeit, vor allem im Bereich Professionalisierung, Konzeption und Programmatik. | Zudem verfügt Wibke Behrens durch Aufträge in der Prozessbegleitung, der akademischen Lehre und strategischen Beratung über eine große Expertise in Kultur, Kulturpolitik und Empowerment – berlinbasiert, bundesweit und international – und ist aktives Mitglied in diversen Gremien und Think Tanks. | Als Gesellschafterin hat sie 2019 das Institute für Cultural Governance mitgegründet. Sie ist zertifizierter Systemischer Coach u.a. bei Hands On und Research Fellow am Presencing Institute in Massachusetts. | In kulturpolitischen Projekten ist Wibke Behrens ausgewiesene Expertin und Mit-Initiatorin für kooperative kulturpolitische Projekte und partizipative Prozesse. | Sie ist u.a. Sprecherin der Kulturpolitischen Gesellschaft Berlin-Brandenburg und Mitglied des Bundesvorstands, Gründungsmitglied und Sprecherin der AG Alte Münze der Koalition der Freien Szene, Geschäftsführender Vorstand und Stellvertretende Vorsitzende des Fachausschuss Kulturpolitik der SPD Berlin und Mitglied im Forum Zukunft Berlin der Stiftung Zukunft Berlin. | Das kulturwerk des bbk berlin unterstützt Wibke Behrens seit 2018 als Mitglied im Initiativkreis für die Erhaltung und Entwicklung von Orten künstlerischer Arbeit in Berlin. | Wibke Behrens: „Künstlerische Akteure stellen sich lebenslang ins Spannungsfeld von Lernenden und Lehrenden. Ich sehe meine Aufgabe im bildungswerk in einer starken Programmatik für die Professionalisierung und Positionierung von Kunstschaffenden.“

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Norwegisch-deutscher Künstler*innen-Austausch | Am 28. April 2021 lud der Kultur- und Pressereferent der Königlich-Norwegischen Botschaft, Clemens Bomsdorf, zum zweiten Austausch über allgemeine Förderinstrumente und -strukturen für Bildende Künstler*innen in Norwegen und Deutschland ein. An der Online Veranstaltung nahmen die norwegischen Vertreter*innen des Kulturrådet/Arts Council Norway (Kunstrat Norwegen) – Thea Breivik (Internationale Sektion), Ken Stebergløkken (Senior Advisor/Berater) – sowie Ruben Steinum (Norske billedkunstnere NBK/Norwegischer Künstlerbund) und von deutscher Seite Till Ansgar Baumhauer (Landesverband Bildende Kunst Sachsen), Doris Frohnapfel (BBK NRW) und Michael Kress (Deutscher Künstlerbund), Marcel Noack (BBK-Bundesverband, IGBK) und Heidi Sill (Sprecherin bbk berlin) teil. Die Referent*innen gaben Einblicke in die Aktivitäten ihrer Institutionen auf europäischer, nationaler und/oder kommunaler Ebene. | Zentrale Themen waren die Förderungen und Entwicklung der Rahmenbedingungen künstlerischer Arbeit durch Ausstellungshonorare und -vergütungen sowie Stipendienprogramme. Eine Fortsetzung der Gespräche ist geplant. Das Online-Seminar ist nachzulesen im englischsprachigen Reader:

Dank einer großzügigen Spende der Giesecke+Devrient Stiftung kann der bbk berlin an 29 Künstler*innen über 60 Jahre, deren künstlerische Existenz durch die Pandemiefolgen bedroht ist, jeweils einen Zuschuss von 2.000 Euro auszahlen. Auch dank der Unterstützung von Kultursenator Klaus Lederer hoffen wir, dass diese Zahlungen zumindest bei Empfänger*innen von Grundsicherungsleistungen auf diese nicht angerechnet werden. So großartig diese Unterstützung jeweils im Einzelfall ist: sie ändert natürlich nichts an den strukturellen Defiziten der Sozial- und Gesellschaftsordnung in Deutschland. 80 Künstler*innen hatten den Zuschuss 60+ beim bbk berlin beantragt. Ihre Biographien zeigen beispielhaft: Kulturelle Leistung, dichte künstlerische Lebensläufe und hohe fachliche Anerkennung schützen nicht vor unwürdiger Armut im Alter. Frauen sind davon noch stärker als Männer betroffen. Ältere Künstler*innen werden strukturell im Stich gelassen, denn künstlerisches Schaffen hört nicht mit Eintritt in die Rente auf, Hartz IV oder "Grundsicherung" im Alter machen die Weiterarbeit meist unmöglich und schließen von beruflicher und sozialer Teilhabe aus. Damit finden wir uns nicht ab. Vom neu zu wählenden Bundestag werden wir mit Nachdruck einfordern, den faktischen und durch nichts zu rechtfertigenden Ausschluss der großen Mehrheit der Künstler*innen aus der 2020 beschlossenen neuen Grundrente sofort zu beenden. Trotz jahrzehntelanger Vollerwerbstätigkeit und Beitragszahlung ist die derzeit geltende Bezugsvoraussetzung, nach der wenigstens 30% des Durchschnittseinkommens aus unselbständiger Arbeit erwirtschaftet sein muss, für sie unerreichbar. Wir treten ein für ... (weiter im PDF)

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Die wirtschaftliche Lage von Geringverdienern und Selbstständigen in Deutschland hat sich in der Coronakrise verschlechtert. Dies belegen neueste Auswertungen des ifo Instituts. Ausschlaggebend hierfür ist der fehlende Anspruch auf Kurzarbeitergeld. „Weder Selbstständige noch Geringverdiener zahlen in die Arbeitslosenversicherung ein, dieser Effekt macht sich jetzt bemerkbar“, sagt Andreas Peichl, Leiter des ifo Zentrums für Makroökonomik und Befragungen. | Geringverdiener mussten im Juni 2020 mit einer Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent einen Einkommensrückgang hinnehmen. Sie leiden damit deutlich stärker unter der Krise als Teil- und Vollzeitkräfte. Bei diesen lag der Wert im Vergleichszeitraum bei etwa 13 Prozent. Selbstständige haben im Juni 2020 sogar mit 33-prozentiger Wahrscheinlichkeit einen Einkommensverlust erlitten. Im Oktober und November lag die Wahrscheinlichkeit noch bei 7,3 Prozent. Trotz dieser positiven Tendenz sind diese Befragten sehr besorgt über ihre finanzielle Situation. Dies zeigen die Auswertungen im Vergleich zu anderen Beschäftigten. | Neben finanziellen Einbußen fürchten die Deutschen sich vor einer Infektion mit Covid-19. Frauen treibt diese Sorge besonders um: Sie nennen diese Befürchtung dreimal öfter als zu Beginn des Befragungszeitraums im Juni 2020. Ältere Menschen hingegen, die im Juni 2020 noch besonders besorgt waren, sich anzustecken, äußerten sich im Oktober und November deutlich gelassener als zu Beginn der Pandemie. „Diese Wahrnehmung deckt sich mit dem gesunkenen relativen Infektionsrisiko für diese Gruppe Ende des Jahres 2020“, sagt Lea Immel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ifo Institut und Teil der Forschungsgruppe Steuer- und Finanzpolitik. | Publikation: The Unequal Consequences of the Covid-19 Pandemic: Evidence from a Large Representative German Population Survey, von Immel, Lea / Neumeier, Florian / Peichl, Andreas (in Englisch)

ifo Institut Studie 2021

"Freie sind immer das schwächste Glied in der Kette" von Philipp Hindahl | Wie geht es Künstlerinnen und Künstlern im Lockdown? Eine Studie der Koalition der freien Szene Berlin hat das untersucht. Hier sprechen zwei Initiatorinnen darüber, welche Hilfe die Kultur jetzt braucht | Die Corona-Pandemie trifft freischaffende Künstlerinnen und Künstler trotz der Soforthilfen besonders schwer: Verdienstausfälle, unbezahlte Vorleistungen, zeitraubende Nebenjobs. Das war bisher nicht leicht zu beziffern, aber eine neue Studie liefert nun Zahlen. Cilgia Gadola und Kerstin Wiehe von der Koalition der Freien Szene Berlin erklären, warum es so wichtig ist, die Härten des Lockdowns belegbar zu machen und was die Politik jetzt tun kann | Cilgia Gadola, Kerstin Wiehe, Sie haben haben eine Studie zur Lage von Künstler*innen in der Corona-Krise veröffentlicht, um die Datenlage für Struktursicherung und künftige Fördermaßnahmen zu schaffen. Dabei hatten Sie die Hilfe von Soziologinnen. Interview nachzulesen:

Berlin, 27. April 2021 | Die 19 in der Allianz der Freien Künste organisierten Bundesverbände begrüßen, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel sich heute in einem Bürger:innen-Dialog mit Kunst- und Kulturschaffenden ausgetauscht und sich sehr ausführlich mit den konkreten Berichten beschäftigt hat. | Die gesamte Branche und vor allem die Kunstschaffenden in freien Strukturen tragen die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung solidarisch mit. Gleichzeitig fehlt aktuell jede Perspektive auf Öffnung und berufliche Betätigung. | Wir freuen uns, dass in der heutigen Diskussionsrunde auch mehrere Künstler:innen aus freien Strukturen zu Wort kamen und der Bundeskanzlerin die besondere Situation der vielen soloselbstständigen Kunst- und Kulturschaffenden darlegen konnten. Dazu gehört auch die Dringlichkeit eines Unternehmer:innenlohns, den aufzugreifen die Bundeskanzlerin angekündigt hat. Es wurde außerdem deutlich, dass die Aufstockung der Neustarthilfe für Soloselbstständige sowie die Fortführung nach Juni 2021 ebenso dringend notwendig sind wie der angekündigte Wirtschaftlichkeitsbonus und Ausfallfonds. | Wir bedauern, dass im Vorfeld nur wenige Fach- und Branchenverbände angefragt wurden, Vorschläge für Teilnehmer:innen am Bürger:innen-Dialog zu unterbreiten. Dadurch fehlten wichtige Perspektiven wie zum Beispiel die der Bildenden Künstler:innen. Gleichzeitig zeigte dieses Format, dass noch tiefergehend über strukturelle Probleme bei den Corona-Hilfen und die Existenzbedingungen der Kunst- und Kulturschaffenden diskutiert werden muss. | Die Allianz der Freien Künste sieht den Bürger:innen-Dialog deshalb als einen ersten guten Einstieg, der weitergedacht werden muss. Wir regen an, diesen Dialog auf der Ebene der zahlreichen Fachverbände und unter Einbezug der Bundesländer fortzuführen und einen regelmäßigen Runden Tisch Kultur ins Leben zu rufen.

Logo - Allianz der Freien Künste

Wir Akteur*innen der Urbanen Praxis wollen im Freien weiterarbeiten und protestieren gegen die undifferenzierten Verbote für Kunst+Kultur im neuen Infektionsschutzgesetz. Trotz der Appelle aus dem Kulturbereich und den neuesten Erkenntnissen der Aerosolforschung untersagt das neue Infektionsschutzgesetz Kunst- und Kulturveranstaltungen bei Inzidenzwerten von über 100 – unabhängig davon, unter welchen Schutzmaßnahmen sie im Innenraum oder Draußen stattfinden. Das ist empörend, denn was Demonstrationen, Sportvereine und Religionsgemeinschaften zugetraut und in der Arbeitswelt erst gar nicht angemahnt wird, haben Kunst- und Kultur schon längst selbstinitiativ umgesetzt: Arbeits-, Aktions- und Veranstaltungsformen, die mit Abstand und viel Luft auch unter pandemischen Einschränkungen funktionieren. | Schade, dass die Macher*innen des Infektionsschutzgesetzes keine eigenen Erfahrungen gesammelt haben, wie Künstler*innen trotz Pandemie verantwortungsvoll weiterarbeiten. Wir unterstützen ausdrücklich alle sinnvollen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und können gerade von diesem Standpunkt aus die Pauschalität, mit der die Aktivitäten im Kulturbereich untersagt werden, nicht nachvollziehen. | Schon im Mai 2020 hatten wir neue ressortübergreifende Zusammenarbeit gefordert, um nachhaltig städtischen Freiraum für Berlinerinnen und Berliner zu öffnen. Akteur*innen der Urbanen Praxis haben mit Partner*innen aus den Künsten auf verschiedenen Flächen offene Stadtlabore eingerichtet, die für Kultur und Nachbarschaft neuen Erprobungsraum bieten. Es sind Baustellen für die urbane Zukunft, die mindestens so viel Dringlichkeit haben, wie der Straßen- und Häuserbau. Auf den verschiedenen Campusanlagen gibt es Flächenangebote, die großzügige Freiräume für outdoor-Aktionen vorhalten. Mit dem Projektfonds Urbane Praxis und den Fördermöglichkeiten der DRAUSSENSTADT können jetzt – inmitten der Pandemie – in Berlin dezentrale Draußenprojekte stattfinden, die kluge Strategien zum Schutz der Teilnehmenden und Gäste umsetzen. | Künstlerinnen und Künstler, ihre Organisationen und Einrichtungen haben sich weiterentwickelt, weitsichtigen Umgang mit der Pandemie gefunden, doch wo steht die Politik? | Nach einem Jahr ist das Wissen über das Virus und über Schutzmaßnahmen gewachsen und wichtige Studien der Aerosolforschung bestätigen, dass das Ansteckungsrisiko bei Aktivitäten im Freien wesentlich sinkt. Künstlerische und kulturelle Veranstaltungen generell zu verbieten, ohne die lokalen Voraussetzungen zu prüfen, zwischen Innenräumen und Flächen an der freien Luft zu unterscheiden, ist unzulänglich und unfair. Wir schließen uns dem Deutschen Kulturrat an, der bei allem ausdrücklichen Einverständnis mit den Verschärfungen ein Komplettverbot für nicht nachvollziehbar hält: „Ohne Kultur verliert man die Hoffnung“.

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Artikel in art-in-berlin von chk: "...Haubrok hat dann auch gleich einige Vorschläge parat, bspw. sollten langfristige Programme initiiert werden, die die verstärkte Nutzung des Leerstands durch Künstler- und Galerist*innen im Blick haben. Dem stimmte Heidi Sill, berufsverband bildender künstler*innen berlin, zu, die für den Sommer die Veröffentlichung einer Bedarfsanalyse zur Raumsituation ankündigte. Hier ließen sich sicher sinnvolle Synergieeffekte zwischen Politik, Wirtschaft und dem bbk erzielen, der über 2.400 Mitglieder hat und u.a. bereits wichtige Arbeit auf dem Gebiet des Atelierraummanagements leistet. Von der Politik forderte Sill zudem eine angemessene finanzielle Unterstützung, die über die Überbrückungshilfen hinausgeht bzw. ein Neudenken der Künstlerförderung ebenso wie ein Festschreiben von Künstler*innenhonoraren. ..."

Galerien in der Krise | in DLF Kultur Von Christiane Habermalz am 23.04.2021: "Umfeld für Kunst schaffen | Solange das von der Berliner Politik nicht verstanden werde, werde man immer nur punktuell da oder dort etwas retten können, statt ein Umfeld zu schaffen und zu erhalten, in dem Kunst gedeihen könne. Nur 9,3 Prozent der Berliner Künstlerinnen und Künstler erzielten ihre Einkünfte überhaupt über Galerien, erklärte auch Heidi Sill, Sprecherin des berufsverbands bildender künstler*innen berlin. Und das größte Problem für die meisten: die Raumnot. Es gebe kaum noch bezahlbare Ateliers in der Stadt. „Wie wissen ja alle, es wird nicht nur im Zentrum, sondern auch in den Randbezirken zunehmend schwerer, es verstärkt sich ja ständig und ständig und ständig und es ist kein Abwärtstrend in Sicht.“ Zum Nachhören: