Presse

Bundestag beschließt 50 Milliarden Corona-Hilfspaket ... und für Künstler*innen bleibt Hartz IV. Grundeinkommen jetzt!

Gestern hat der Bundestag umfangreiche Überbrückungshilfen beschlossen, mit denen die Auswirkungen der Corona-Krise auf Wirtschaft, Kultur, für Arbeitnehmer*innen und Selbständige in Grenzen gehalten werden sollen. Künstler*innen, deren Aufträge, Honorare, Verkäufe wegbrechen, war "unbürokratische Hilfe" versprochen. Stattdessen werden sie auf Hartz IV verwiesen.

Blitzumfrage COVID-19 und die Bildende Kunst

Die Umfrage des berufsverbands bildender künstler*innen - bbk berlin zu den finanziellen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Bildende Kunst wurde in zwei Tagen von insgesamt 2.021 Künstler*innen beantwortet. Bei 8.000 bis ca. 10.000 in Berlin lebenden Künstler*innen liefert diese Beteiligungsrate belastbare Ergebnisse, die ein dramatisches Bild zeichnen.

Wir fordern Soforthilfefonds für Berlins Künstler*innen!

Berlins Künstler*innen sind eine "besonders vulnerable Gruppe", was die wirtschaftlichen Folgen des Virus betrifft. Zugleich leben und arbeiten in Berlin besonders viele Künstler*innen, denn in Berlin konzentriert sich künstlerische und geistige Arbeit. Sie sind akut existenziell bedroht!

Wettbewerbsrekord 2019 für Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum

Der Erfolg des Büros ist vor allem ein Erfolg für Künstler*innen. Denn der Rekord von 2019 hat dazu geführt, dass 150 Künstler*innen zu den im Jahr 2019 abgeschlossenen Wettbewerben in den Berliner Bezirken und im Land Berlin eingeladen wurden und damit eine Aufwandsentschädigung erhielten.

Ateliers retten mit Restflächen

11.12.2019 | nd | von Nicolaus Sustr | Der Berliner Atelierbeauftragte Martin Schwegmann sieht den neuen Haushaltstitel als Chance. Er möchte diese Flächen untersuchen lassen und gegebenenfalls für »Atelierflächen plus« nutzen. In Allianzen sollen diese entwickelt werden, zum Beispiel mit sozialen Trägern...

"Rot-Rot-Grün kürzt die Atelierförderung"

so der Atelierbeauftragte im Kulturwerk des bbk berlin in einer Pressemitteilung vom 6.11.2019. Zum Hintergrund und zur Klarstellung.

Rot-Rot-Grün kürzt die Atelierförderung!

Will die Berliner Regierungskoalition vor dem Ateliernotstand in Berlin kapitulieren? Diese Frage stellt sich nach dem Resultat der zweiten Lesung des Kulturhaushalts im Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses.

Offener Brief des Atelierbeirates

Steigende Mieten, Raumnot und Verdrängung gefährden den Zusammenhalt der Stadt. Künstler*innen und Kulturschaffende verlieren ihre Räume und damit ihre Arbeitsmöglichkeiten. Als Atelierbeirat bekommen wir die rasant steigende Anzahl und Verzweiflung der Bewerber*innen um geförderte Ateliers und Atelierwohnungen deutlich zu spüren.

Noch ist es nicht zu spät!

Der bbk berlin übergibt drei zentrale Forderungen zur dringend notwendigen Verbesserung der Infrastrukturbedingungen für die künstlerische Arbeit in dieser Stadt an den Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses – unterschrieben und unterstützt von mehr als 1.300 bildenden Künstler*innen und Kulturschaffenden.

Wer 250 Millionen aus dem Hut zaubern kann, kann auch noch mehr.

Wir schlagen vor: Liebe Bundesregierung, lieber Bundestag, sorgt jetzt dafür, dass es auch noch in 50 und in 100 Jahren Kunst gibt, mit denen schöne Museumsbauten gefüllt werden können. Nehmt dazu noch einmal 450 Millionen Euro in die Hand.