29.09.2021 | Neue Förderrichtlinie im Atelieranmietprogramm zum 01.11.2021

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass die Einkommensgrenzen für die Bewerbung auf ein gefördertes Atelier zum 01.11.2021 angehoben werden. Dies bedeutet, dass sich zukünftig auch Künstler*innen auf ein Atelier im Programm bewerben können, die bislang über der geltenden Einkommensgrenze lagen.

Es wird zukünftig eine Unterteilung in zwei Fördergruppen geben. Für die Gruppe I gelten in etwa die bestehenden Richtwerte (leichte Anhebung). Sofern Sie mit ihrem Jahreseinkommen zu Gruppe I zählen und ein Atelier zugesprochen bekommen, zahlen Sie eine Miete von 4,09 €/m² brutto warm. Sofern Sie ein etwas höheres Jahreseinkommen haben und zu Gruppe II zählen, zahlen Sie eine Miete von 6,50 €/m² brutto warm. Die jeweilige Differenz zur eigentlichen Miete wird durch das Förderprogramm getragen.

Darüber hinaus sind wir sehr froh, dass es gelungen ist, die Achtjahresregelung aufzuheben, nach welcher Künstler*innen nach acht Jahren das Anrecht auf ein gefördertes Atelier verloren haben. Mit der jetzigen Richtlinie werden die Einkommen weiterhin alle zwei Jahre geprüft und der Fortbestand der beruflichen Dringlichkeit (die Professionalität im Bereich der Bildenden Kunst) durch den Atelierbeirat alle vier Jahre. Dieses Prozedere gewährleistet auch weiterhin die transparente und zielgerichtete Umsetzung des Atelieranmietprogramms.

Den Wortlaut der neuen Förderrichtlinie finden Sie hier.

Wir werden Sie vor dem ersten November noch detaillierter informieren und die Tabellen zu den Einkommensgrenzen auf der Website veröffentlichen.

Dr. Martin Schwegmann
Atelierbeauftragter für Berlin und Leiter Atelierbüro im Kulturwerk des bbk berlin