Atelierbüro

FAQ - Häufige Fragen

Wie Bewerbe ich Mich auf ein Atelier?

Sie können sich auf alle geförderten Ateliers und Atelierwohnungen bewerben, die aktuell ausgeschrieben sind. Hier finden Sie alle Informationen zum Bewerbungsverfahren.

Die Ausschreibung aller verfügbaren Räume findet in der Regel alle zwei Monate statt und wird auf dieser Website und über den Atelier-Newsletter durch das Atelierbüro veröffentlicht.

Achtung: aufgrund der Kontaktbeschränkungen (COVID-19) finden Besichtigungen momentan nicht persönlich statt. Wir stellen stattdessen Bild- und/oder ggf. Videomaterial auf unserer Website zur Verfügung.

zur aktuellen Ausschreibung

Wer Entscheidet über meine Bewerbung?

Die Auswahlentscheidungen für die Vergabe von Ateliers und Atelierwohnungen, die vom Land Berlin gefördert oder bereitgestellt werden, trifft ein unabhängiger Fachbeirat, der Atelierbeirat.

Das Atelierbüro ist die Geschäftsstelle des Atelierbeirats und Ansprechpartner*in für Bewerber*innen.

mehr Informationen zum → Atelierbeirat

Geförderte Ateliers und Atelierwohnungen werden ausschließlich an professionelle bildende Künstler*innen nach sozialer und beruflicher Dringlichkeit vergeben. Ihr Wohnsitz muss in Berlin sein. Der gerade erfolgte Zuzug nach Berlin erscheint erst nach einem Ablauf von sechs Monaten als dringlich.

Im Atelieranmietprogramm gibt es eine Einkommensgrenze für die Bewerber*innen. Sie liegt derzeit zwischen 16.000 € und 23.500 €, je nach Haushaltsgröße.
Für die Atelierwohnungen ist ein Wohnberechtigungsschein vorzulegen.

Sie müssen Ihr gesamtes Netto-Jahres-Haushaltseinkommen angegeben werden.
Dazu gehören Einnahmen aus Werkverkäufen, aus Honorar- und Werkverträgen oder Stipendien, Lohn- und Gehaltseinkommen, Kapitalerträge, Arbeitslosengeld oder -hilfe, Wohngeld, Rente, Sozialhilfe, Kindergeld, weitere Beihilfen und sonstige Einnahmen.
Sie sollen ihr Netto-Einkommen darlegen, also das Einkommen nach Abzug der gezahlten Steuern und der Betriebsausgaben für die künstlerische Tätigkeit.

Besteht Ihr Haushalt aus mehreren Personen, muss das Netto-Jahreseinkommen dieser Personen (inkl. Kindergeld) zu Ihrem persönlichen Netto-Jahreseinkommen addiert werden.

Da Einkommen bei Freiberufler*innen saisonal schwanken, betrachten wir immer das Jahreseinkommen aus dem Vorjahr. Bei erheblichen Abweichungen zum Jahr der Bewerbung setzen Sie sich bitte mit dem Atelierbüro in Verbindung.

Informationen zu den nötigen Angaben zum Einkommen finden Sie in unserer Ausfüllhilfe zum Selbstauskunfts-Formular.

Es sollten folgende Jahres-Nettoeinkommen nicht überschritten werden (Beispiele):

  • ein*e alleinstehende*r Künstler*in: 16.055 €
  • ein*e alleinstehende*r Künstler*in mit Kind: 18.417 €
  • ein Paar (ein*e Partner*in Künstler*in) gemeinsam: 18.335 €
  • ein Paar (beide Partner*innen Künstler*innen) gemeinsam: 23.448 €
  • ein Paar mit Kind (ein*e Partner*in Künstler*in) gemeinsam: 20.697 €

Für jede im Haushalt lebende und von Ihnen zu unterhaltende Person (also insbesondere für Kinder unter 18 Jahren) erhöht sich die Einkommensgrenze um 2.362 €.

Haben Ihre berufsbedingten Ausgaben (wie Materialaufwendungen, Werbungskosten etc.) die Pauschale von 5.000 € überschritten, führen Sie bitte eine grobe Auflistung der Kostenstellen auf (keine Einzelrechnungen).

Die Gesellschaft für Stadtentwicklung (GSE) mietet von städtischen Wohnungsbaugesellschaften und anderen Vermieter*innen Räume an, die für künstlerische Arbeit geeignet sind. Nach Ausschreibung durch das Atelierbüro, Bewerbung der Künstler*innen und der Vergabe durch den Atelierbeirat schließt die GSE mit den benannten Künstler*innen Untermietverträge und gibt dabei grundsätzlich ihre eigenen Generalmietvertragsbedingungen weiter.

Die Vergabe der Ateliers erfolgt für die Dauer von zwei Jahren.
Nach erneutem Einkommensnachweis werden, bei unveränderter Erfüllung der Fördervoraussetzungen, die Verträge wiederum um zwei Jahre verlängert.

Künstler*innen sind verpflichtet, bei Atelierwechsel und/oder längerem Auslandsaufenthalt ihre Räume zur Nach- oder Zwischenvermietung im Atelierbüro frei zu melden.

Die Mietverträge der Atelierwohnungen werden direkt mit Vermieter*innen bzw. der jeweiligen Hausverwaltung geschlossen. Sie sind reine Wohnmietverträge und unterliegen damit einem höheren Kündigungsschutz; es gelten hierbei die Vertragsbestimmungen der Hausverwaltungen.

Der Mietzins ist gebunden und orientiert sich am örtlichen Mietspiegel. In der Regel müssen drei Nettokaltmieten als Kaution aufgebracht werden. Für den Wohnanteil der Flächen kann Wohngeld beantragt werden, sofern die Räume als erster Wohnsitz genutzt werden.

Künstler*innen sind verpflichtet, bei Atelierwechsel und/oder längerem Auslandsaufenthalt ihre Räume zur Nach- oder Zwischenvermietung im Atelierbüro frei zu melden.

Für eine Atelierwohnung ist in den meisten Fällen ein WBS mit besonderem Raumbedarf vorzulegen. Dieser wird bei den Bürgerämtern der Bezirke beantragt:

https://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/formulare/de/download/wohnen/BauWohn502.pdf

Der besondere Raumbedarf sollte unter Punkt 5. und 6. des Antrags erläutert werden.