Waidmannsdank
Im 19. Jahrhundert war Schloss und Gut Liebenberg ein Privatbesitz und Schauplatz herrschaftlicher Jagdausflüge, unter anderem von Kaiser Wilhelm II. Ein ordentliches Tor öffnete sich zum Jagdrevier des Gutes. Zwei Hirschskulpturen aus Zinkguss saßen auf den Feldsteintoren und zierten die Sockel der Torpfosten. Während des Zweiten Weltkriegs wurden diese Skulpturen beschädigt und schließlich abmontiert.
Seit dem Ende des Krieges stehen die Sockel der Feldsteintore leer. Waidmannsdank nimmt die Geschichte der Hirschskulpturen als Ausgangspunkt, um die Steinsockel zu reaktivieren. Die Arbeit besteht aus zwei Zinkguss-Skulpturen in Form von Hirschfellen, die über die Sockel des Tors drapiert sind.