Traum einer Installation aus einem Hund und verschiedenen schiefen Ebenen. Ich schaute durch eine Glasscheibe in ein Zimmer. Braunrosa Tapete + Teppichboden. Ein ganz seltsam beleuchteter Kubus, den ich als Fotografie sah ...
Die Arbeit ist eine bewusste und radikale Überschneidung von Richard Meiers Gebäude im Museum Angewandte Kunst (Frankfurt a. M.) mit einer Inszenierung eines Textfragments aus dem Traumtagebuch, das ich seit vielen Jahren führe. Mein Interesse galt der Koexistenz verschiedener Elemente aus diesen nächtlichen Aufzeichnungen (Glasscheibe, schräge Ebenen, Hund, Kubus, Teppich, Fotografie) und der Aufteilung der Installation in Flächen und Tiefen. Die unvollendete, disruptive Situation bietet zunächst einen unvollständigen Blick auf die Installation, bevor sie sich den Eintretenden ganz eröffnet. Die so entstandenen Überlagerungen und Verschiebungen verweisen auf zerfallende, relativierende oder verborgene Trauminhalte.