Heidi Sill

Skins_#1

2003

Auf einer großformatigen Wandzeichnung verdichten sich die Umrisslinien verschiedener Modelle zu einem unentwirrbaren Netz einander überlagernder Kurven, in denen sich zwar noch Gesten, Körperteile und die stilisierten Haltungen der Mode-Images erkennen lassen, die einzelnen Körper jedoch nicht mehr als Individuen erkennbar sind. So werden die exotischen Wunschbilder und strategisch am Reißbrett entworfene Werbefiguren zu einem deformierten Gitterraster des Schönheitsideals. Die Bildkonturen greifen wie ein Geflecht ineinander.

Tusche auf Wandfarbe, 315 x 570 cm