Erpetal 2
Nicht realisierte Skizze für ein nichtoffener Kunstwettbewerb
Material /Abmessungen: Emailleplatten und Keramikfliesen. In 2 Treppenhäusern werden jeweils drei große Emailleplatten je Haus installiert und im Foyer eine Wandinstallation aus elf Emailleplatten. Vor dem Schulgebäude werden die drei mittleren Betonsäulen farblich entsprechend den Etagen hervorgehoben und mit handbemalten Keramikfliesen in der gleichen Fassadenkonstruktion wie die restliche Schulfassade verkleidet.
Standort: neue Schule am Stellingdamm, Berlin, DE
Jahr: Januar 2025 - Maj 2025
Auftraggeber: KaB/Land Berlin, DE
Die Idee basiert auf ortsspezifischen Forschungsdaten zum Lebensraum und zur Geschichte des Schulstandorts, um der Schule eine individuelle Identität zu verleihen. Der visuelle Ausdruck ist dabei teils thematisch von der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt des nahegelegenen Naturschutzgebiets Erpetal inspiriert, teils vom „Rundling“ des ehemaligen Gaskes- selstandorts – ein gestalterischer Verweis auf das Gelände als früheres Gaswerk.
Für die Kunst am Bau wurden gezielt Tierarten ausgewählt: Grasfrosch, Ringelnatter, Sumpfrohrsänger, Eisvogel und Teichmolch. Die Auswahl orientiert sich an einer biologischen Gliederung in Vögel, Amphibien und Reptilien und wird durch seltene Pflanzen ergänzt, darunter: Sumpf-Platterbse, Sumpfdotterblume, Sumpfschwertlilie und Kuckucks-Licht- nelke. So entsteht ein symbolisches „Mini-Erpetal“.