EINDRÜCKE, Grundschule Koppelweg, Ideenskizze, 1.Runde
Konzeptidee
Im Foyer der Grundschule begegnen sich Architektur und Körper auf besondere Weise: In die gegenüberliegenden Wände des Eingangs sind Vertiefungen eingelassen – Körperabformungen von Grundschulkindern.
Sie entstehen aus Sandabdrücken, die durch Rollen, Schieben und Gleiten im Material geformt und anschließend in dauerhafte Reliefs übertragen werden.
Diese Spuren des Spiels sind Ausdruck von Bewegung, Neugier und physischer Präsenz. Sie erzählen von der Unmittelbarkeit kindlicher Erfahrung und von der Freude, dem eigenen Körper einen Abdruck in der Welt zu geben.
Gestaltung und Umsetzung
Die organischen Formen kontrastieren die klaren Linien der Architektur und verwandeln die Wand in ein lebendiges, haptisches Bild. Durch Licht und Schatten verändern sich ihre Konturen im Tagesverlauf – ein Spiel aus Tiefe, Berührung und Erinnerung.
Die Kinder können sich in die Vertiefungen schmiegen, spüren, vergleichen, wachsen – und immer neue Eindrücke hinterlassen. So wird das Werk zu einer sinnlichen Verbindung zwischen Körper, Raum und Zeit, die den Alltag der Schule subtil begleitet.