Stephan Kurr

Bezeichnung (Fassade)

2024

Kunst am Bau für den Neubau der Clayschule, Berlin-Neukölln

Der Titel Bezeichnung leitet sich aus der Idee ab, sich in das entstehende Schulgebäude einzuschreiben; im wörtlichen Sinne das Gebäude zu bezeichnen und im übertragenen Sinn seine Funktionen zu bezeichnen.
Die Kunst für den Neubau der Clayschule wurde partizipativ mit der Schule erarbeitet und im laufenden Prozess mit den Architekten und den jeweiligen Gewerken abgestimmt. Dafür stand die gesamte Planungs- und Bauphase zur Verfügung.

Die Kunst für den Neubau der Clayschule entstand in Kooperation mit der Künstlerin Silke Riechert.

Der Entstehungsprozess und seine Ergebnisse wurden über eine Homepage kommuniziert und dokumentiert.
Kunst wurde an drei verschiedenen Orten ins Gebäude implementiert.

Für die Aussenfassade entstanden an 5 verschiedenen Stellen Word Clouds.
Die Wörter für die Wortwolken wurden 2020 während der Covid-Kontaktbeschränkungen gesammelt. Mit Plakaten und Rundmails wurden Akteure der Schule aufgefordert über eine Onlineplattform je ein Nomen, Verb und Adjektiv einzusenden.
Die eingereichten Worte wurden sortiert, fragmentiert und in geplantem Mauerwerksverband eingefügt.
Rund 1.200 Formlinge wurden vor dem Brand entnommen, bestempelt, anschließend gebrannt und schließlich vermauert.

Links: https://www.bezeichnung.org/
https://revolver-publishing.com/bezeichnung.html
https://vimeo.com/947376228
https://www.bauwelt.de/dl/2288541/58_bis_73_Praxis.pdf
https://www.staab-architekten.com/de/projects/498-clay-schule-berlin?t=project
https://www.privatziegelei-hebrok.de/referenzen/clay-schule-berlin-bil-4721
Buch zum Projekt / Film von Theo Thiesmeier / Artikel von Bauwelt 21.2025 / Gebäude Staab Architekten / Ziegelei Hebrok

Ausschnitt, Fassade Clayschule, Berlin-Neukölln

Ausschnitt Fassade Clayschule Berlin-Neukölln
Aufriss mit Kennzeinung für die Verteilung der "Wortwolken"

Ausschnit aus Entwurf für die Verteilung der gesammelten Begriffe auf der Fassade und den einzelnen Klinkern.