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„frei RAUM kultur“ - Raum für Kultur gestalten, nutzen und stärken

Mittwoch, dem 1. Oktober 2014 ab 18 Uhr im Podewil in der Klosterstr. 68, 10179 Berlin

Der Kulturförderpunkt Berlin lädt Kulturakteure zum Gespräch über Freiräume in Berlin ein

Berlin gilt weltweit als Ort, der Freiräume für Künstler und Kultur bietet - sowohl inhaltlich als auch räumlich. Keine andere Hauptstadt Europas hat noch so viele freie Flächen und Brachen wie Berlin. Diese Flächen bieten Raum für künstlerische Entfaltung und innovative Experimente. Gleichzeitig verändert sich die Raumsituation in Berlin ständig: Die freien Räume für bezahlbares Wohnen und für Arbeits- sowie Proberäume für Künstler schwinden. Einige sehen die einzigartige und vielfältige Kulturszene schon jetzt bedroht.

Der Kulturförderpunkt Berlin widmet sich in der Veranstaltung „frei RAUM kultur“ dem Thema Freiräume in Berlin. Am 1. Oktober 2014 im Podewil in Berlin-Mitte ab 18:00 Uhr werden unterschiedliche Projekte vorgestellt, die auf innovative Weise Räume zur Produktion und Präsentation von Kunst und Kultur nutzen. Das sind z.B. Projekträume, die auch im Netzwerk freier Projekträume und dem in 2014 erstmals durchgeführten Project Space Festival vertreten sind, aber auch Initiativen, die den Stadtraum als Leinwand für künstlerische Projekte nutzen. Im ersten Teil des Abends werden Erfahrungen aus der Praxis geteilt und über die Bedingungen für Projekträume und Kunst im öffentlichen Raum in Berlin gesprochen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung sprechen Expert_innen über die Strukturen und Förderansätze, die den Erhalt von künstlerischen Freiräumen in Berlin (und Europa) ermöglichen sollen. Das Atelierprogramm der Berliner Senatsverwaltung – Kulturelle Angelegenheiten schafft wichtige Arbeitsräume für Bildende Künstler_innen. Die Proberaumplattform des LAFT und des ORWOhaus sowie das Theaterhaus Mitte unterstützen Schauspieler, Tänzer und Musiker bei der Suche nach Arbeitsräumen und haben sich als wichtige Anlaufstellen in der Stadt etabliert. In Neukölln vermittelt coopolis der wachsenden kreativen Szene des Bezirks Räume zur Zwischennutzung. Ein Förderprogramm, das Stadtentwicklung und Kunst auf europäischer Ebene verbindet, ist „Actors for Urban Change“, eine Initiative von MitOst, der Robert Bosch Stiftung und der European Cultural Foundation, mit dem nachhaltige und partizipative Stadtentwicklung durch Kultur umgesetzt werden soll.

PROGRAMMABLAUF
PART I 18.00- 19.00 Uhr: Freiräume nutzen und gestalten

  • Connecting Cities (Susa Pop, Public Art Lab)
  • “Kunst im Untergrund/Was ist draußen?” (NN, Arbeitsgruppe Kunst im Untergrund, nGbK )
  • Junipark (Anne Paffenholz, Projektleiterin und Künstlerische Leitung des Projekts)
  • Invisibles (Ellen Haering, Calaca e.V. - angefragt)
  • KUNSTrePUBLIK (Philip Horst, Zentrum für Kunst und Urbanistik)

PART II 19.30-20.30 Uhr: Freiräume finden und stärken

  • Susanne Chrudina (Proberaumplattform des PAP des LAFT Berlin)
  • Stefanie Raab (coopolis)
  • Florian Schmidt (Atelierbeauftragter für Berlin)
  • Dr. Martin Schwegmann (Actors of Urban Change)
  • Jutta Weitz (Theaterhaus Mitte)
  • Anne Wolf (ORWOhaus)

Moderation: Ela Kagel (Supermarkt Berlin)
Im Anschluss an die Panels ist die Bar des Podewils geöffnet.

Ort: Podewil, Klosterstr. 68, 10179 Berlin (U2 Klosterstr. | S- und U-Bahn Alexanderplatz)
Die Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung unter anmeldung@kulturfoerderpunkt-berlin.de wird gebeten.

Kontakt: Ronja Römer Veranstaltungsmanagement 030-247 49 772 r.roemer@kulturprojekte-berlin.de

  

Atelierbüro im Kulturwerk des bbk berlin GmbH

Köthener Straße 44

10963 Berlin

tel 030 230 899-21 Dr. Martin Schwegmann (Atelierbeauftragter)
tel 030 230 899-22 Birgit Nowack (Atelieranmietprogramm)
tel 030 230 899-23 Anna Fiegen (Atelieranmietprogramm)

tel 030 230 899-20 Kati Gausmann (Mietpreisgebundene Ateliers und Atelierwohnungen)


fax 030 230 899-19

atelierbuero@bbk-kulturwerk.de

 

Dienstag : 10.00 bis 13.00 Uhr
Donnerstag: 13.00 bis 16.00 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung

 

  Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa Abteilung Kultur