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Die Fachkommission

Für eingeladene Wettbewerbe unterbreitet die Fachkommission für Kunst im öffentlichen Raum des bbk berlin Vorschläge. Das Büro ist Geschäftsstelle dieser Kommission und leitet die Vorschläge an die Auslober weiter.
Die Fachkommission setzt sich aus sieben stimmberechtigten Künstlerinnen und Künstlern und einem Gast zusammen. Sie tagt mindestens einmal im Monat. Ihre Aufgabe besteht darin, die eingegangenen Mappen der Künstlerinnen und Künstler zu sichten und Vorschläge für eingeladene Wettbewerbe zu erarbeiten.
Darüber hinaus gehören die Mitglieder der Fachkommission den Beiräten für Kunst im öffentlichen Raum in den Berliner Bezirken an. So übernimmt die Kommission auch eine kuratorische Rolle für Kunst im öffentlichen Raum in Berlin.

Die Mitglieder der Fachkommission werden auf der Mitgliederversammlung des bbk berlin gewählt. Während ihrer Mitgliedschaft in der Kommission können sich diese Künstlerinnen und Künstler für Verfahren, die innerhalb der Kommission verhandelt werden, nicht bewerben.
Voraussetzung für eine Mitarbeit in der Fachkommission sind konkrete Erfahrungen im Arbeitsgebiet der Kunst im öffentlichen Raum. Außerdem wird erwartet, dass Kunst im öffentlichen Raum ein ausgewiesener Arbeitsschwerpunkt im Schaffen der einzelnen Künstlerinnen und Künstler ist.

Interessenten für eine Mitarbeit in der Fachkommission für Kunst im öffentlichen Raum des bbk berlin melden sich im Büro für Kunst im öffentlichen Raum oder auf der Mitgliederversammlung des bbk berlin. Sie können sich auf der Liste der Nachrücker vormerken lassen.

Die Mitglieder der Kommission sind:
Thorsten Goldberg (Sprecher der Kommission), Gisela Genthner (Vertreterin des Sprechers der Kommission), Josefine Günschel, Martin Kaltwasser, Stefan Krüskemper, Oliver Oefelein, Patricia Pisani, Andrea Stahl und Herbert E. Wiegand (ständiger Berater der Kommission)

 

Gisela Genthner
Meisterschülerin an der Universität der Künste Berlin. 1983 Karibikstipendium, Dominikanische Republik. 1985 Kunst im Bau, Franziskus Krankenhaus Berlin. 1989 Arbeitsstipendium des Senats für kulturelle Angelegenheiten Berlin. Zuwendungen des Berliner Senats für Ausstellungen in Neuseeland. 1993/94 Kunst am Bau Wettbewerb: 2 Giebel in Berlin-Hellersdorf. Kunst im Bau: Städt. Paracelsus Klinik, Marl. 2000 Internationales Stipendium. Artist in Residence, Otago Dunedin, Neuseeland. Champs Magnétiques 2000, Internationales Künstler-Symposium in Gehren /Brandenburg. 2002 Kunst am Bau: Leit- und Orientierungssystem, Kassenärztliche Vereinigung Berlin. Zahlreiche Ausstellungen im In und Ausland. Ankäufe in öffentlichen Sammlungen. Seit mehreren Jahren Mitglied der Kommission für Kunst im öffentlichen Raum des bbk berlin

 

Thorsten Goldberg       www.goldberg-berlin.de
1960 geboren, studierte in Stuttgart, lebt seit 1990 in Berlin. Er ist Mitinitiator des Projektes „Zwischenablage", Kunst in den Großsiedlungen Marzahn und Hellersdorf, und ist Initiator und Mitherausgeber von „Public Art Wiki, eine gedachte Bibliothek" des Internet-Lexikons zu Kunst im öffentlichen Raum www.publicartwiki.org.
Als Künstler hat Thorsten Goldberg Projekte im öffentlichen Raum in Berlin und deutschlandweit realisiert und unterrich-
tete u.a. an den Kunst-akademien München und Münster. Derzeit hat er einen Lehrauftrag für Kunst im Öffentlichen Raum an der Kunstuniversität in Linz und ist Professor für Medienkunst an der Muthesius-Kunsthochschule Kiel.

 


Josefine Günschel       www.josefineguenschel.de
wurde 1960 in Hannover geboren. Sie absolvierte von 1981-1985 die Staatliche Zeichenakademie in Hanau. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte sind ortsbezogene und kinetische Installationen, sowie Kunst am Bau-Projekte.

 

 

Martin Kaltwasser     http://www.superbuero.de
Geboren 1965, lebt in Berlin.
Der öffentliche Raum befindet sich im Belagerungszustand: Zwang zum Konsum, wachsende Überwachung, immer weiter ansteigender Autoverkehr drohen, das Bild unserer Städte grundlegend zu verändern. Martin Kaltwasser arbeitet seit 1998 gemeinsam mit Folke Köbberling an ihrer Idee einer künstlerischen und architektonischen Ästhetik des Widerstands gegen diese Vereinnahmung. Der konsumistischen Ideologie setzen sie Alternativen entgegen – bauliche Interventionen, künstlerische Statements, Aktionen und Theorien. Dabei nutzen die Künstler Straßen, Plätze, Brücken, Parks und Innenräume als Operationsgebiete. Die verwendeten Materialien gewinnen sie oftmals aus den »städtischen Ressourcen«: Weggeworfenes, Abfälle, Geschenktes.

 


Stefan Krüskemper       www.integrative-kunst.de
1963 geboren, lebt in Berlin. Arbeitsfelder sind Kunst im Stadtraum sowie integrative Kunststrategien. Studium der Architektur an der Universität Dortmund, Postgraduales Studium Kunst und öffentlicher Raum an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Jury- und Lehrtätigkeiten.

 


Oliver Oefelein       www.oliveroefelein.de
wurde 1963 in Berlin geboren, studierte von 1983-1990 an der HdK (heute: UdK) in Berlin freie Kunst mit Meisterschülerabschluss. Sein Tätigkeitsschwerpunkt sind temporäre Installationen. 

 


Patricia Pisani       www.patricia-pisani.de
wurde 1958 in Buenos Aires, Argentinien geboren, lebt und arbeitet seit 1990 in Deutschland.
Sie absolvierte ein Studium der Bildhauerei an der Academia de Bellas Artes P. Pueyrredon, Buenos Aires, Argentinien, sowie ein Postgraduales Studium an der Kunstakademie Stuttgart. Sie war Mitbegründerin des Instituts für Identitäts-stiftende Angelegenheiten; unterrichtete u.a. an der U.D.K sowie an der Hochschule für Gestaltung Berlin-Weißensee. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte sind ortsbezogene Installationen sowie Kunstprojekte im Stadtraum.
www.denkzeichen-am-murellenberg.de

 


Andrea Stahl       www.andreastahl.net

 


Herbert E. Wiegand


  

Büro für Kunst im öffentlichen Raum im Kulturwerk des bbk berlin GmbH

Köthener Straße 44
10963 Berlin

Elfriede Müller (Leitung) • Tel: 030.230899-31
Martin Schönfeld • Tel: 030.230899-30
Britta Schubert • Tel: 030.230899-47

Fax: 030.230899-19

e-mail: kioer@bbk-kulturwerk.de

Sprechzeiten nach Vereinbarung

 

  Mit freundlicher Unterstützung der Kulturverwaltung des Landes Berlin