Die Künstler-Datenbank
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Ebner, Jorn
www.jornebner.infoje [at] jornebner [punkt] de
Medienkunst, Konzeptkunst, Grafik / Zeichnung, Klangkunst, Performance / Aktionskunst
Mobiles Aktionsfeld (2012)
für Bezirk Berlin Marzahn
Temporäre Intervention im Öffentlichen Raum in Berlin Marzahn. Das Mobile Aktiosfeld besteht aus...
für Bezirk Berlin Marzahn
Temporäre Intervention im Öffentlichen Raum in Berlin Marzahn. Das Mobile Aktiosfeld besteht aus...
(The Beatles) in Hamburg (2011)
für Freie und Hansestadt Hamburg, Kulturbehörde
Klangprojekt im öffentlichen Raum aus 11 Geräuschkompositionen mit 11 Nachzeichnungen / grafischen...
für Freie und Hansestadt Hamburg, Kulturbehörde
Klangprojekt im öffentlichen Raum aus 11 Geräuschkompositionen mit 11 Nachzeichnungen / grafischen...
fire_scape (2010)
für Edmonton Arts Council
Public Art Auftragsarbeit. Besteht aus vier Tafeln mit Landschaftsaufsichten, die mit einer...
für Edmonton Arts Council
Public Art Auftragsarbeit. Besteht aus vier Tafeln mit Landschaftsaufsichten, die mit einer...
Housewarming (2009)
für Wunderbar Festival 2009
Happening mit Monica Ross am 14 November 2009. Am jetzt freistehenden Ort meiner vormaligen Wohnung...
für Wunderbar Festival 2009
Happening mit Monica Ross am 14 November 2009. Am jetzt freistehenden Ort meiner vormaligen Wohnung...
Jorn Ebner (*1966, Bremerhaven) studierte am Central Saint Martins College of Art, London 1995-1998. 2002-2005 AHRB Research Fellow an der Kunsthochschule der University of Newcastle upon Tyne. Seit 1998 freischaffender Künstler.
für Bezirk Berlin Marzahn
Temporäre Intervention im Öffentlichen Raum in Berlin Marzahn.
Das Mobile Aktiosfeld besteht aus einem mehrteiligen Objekt-Ensemble, das in zwei Trageobjekten untergebracht ist. Während 3 Tagen kamen die Objekte in verschiedenen Konfigurationen zum Einsatz.
Zunächst durchwanderte ich den Stadtbereich Marzahner Promenade mit den farbigen Objekten am Körper; durchspielte den Ort am zweiten Tag mit einer Art Krokett; und baute am dritten Tag schließlich einen Parcours für ferngesteuerte Fahrzeuge; vor allem Kindern (aber auch allen anderen) sollte die Möglichkeit geboten werden, an dem Kunstwerk teilzuhaben.
An allen drei Tagen kam es zu Unterhaltungen, Fragen, Belebtheiten grundweg fröhlicher ("Ist das ein schweres Spiel?"), manchmal etwas auch verstörter Natur ("Da steht ja gar nicht drauf, wofür das ist.").
(Foto: Andreas Poppmann)
für Freie und Hansestadt Hamburg, Kulturbehörde
Klangprojekt im öffentlichen Raum aus 11 Geräuschkompositionen mit 11 Nachzeichnungen / grafischen Partituren, veröffentlicht als Buch-CD und als Website, temporär begleitet von 3 Tafeln an ausgewählten Orten im Stadtraum.
An Orten, an denen sich die Beatles zu Beginn ihrer Karriere Anfang der 1960er Jahre in Hamburg aufhielten nahm Jorn Ebner die Klänge der Stadt auf und schnitt diese zu popmusikartigen Geräuschkompositionen.
Jede der Kompositionen stellt ein Klangbild der einzelnen Stadtteile dar und präsentiert andererseits, als Ensemble, ein Bild der ganzen Stadt zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
Inhaltlich soll diese Arbeit eine für Hamburg spezifische, identitätsstiftende kulturelle
Vergangenheit mit der Gegenwart verknüpfen ohne daraus Hamburgensien oder die üblichen Beatles-in-Hamburg Aktivitäten zu entwickeln. Die Klangarbeiten beziehen zwar ihre Motivation
aus meiner Affinität zu den Beatles und ihren experimentellen Neigungen, sind aber in erster
Linie Klangarbeiten über und zur Stadt Hamburg. Künstlerisch stellt dieses Projekt den Versuch
dar, mit klanglichen und neu-medialen Mitteln ein unaufdringliches Kunstwerk im oder für den
öffentlichen Raum zu schaffen.
http://www.thebeatlesinhamburg.com/
http://www.thegreenbox.net/de/buecher/beatles-hamburg-0
für Edmonton Arts Council
Public Art Auftragsarbeit. Besteht aus vier Tafeln mit Landschaftsaufsichten, die mit einer Landschaftsmodelliersoftware erstellt wurden. Im Auftrag des Edmonton Arts Council, Edmonton, Canada, für die neu gebaute Firestation No.5.
Die Aufsichten zeigen eine Landschaft mit Feuer; die Bilder verschmelzen den Eindruck von Realität,
computer-generiertem Bild (wie für Games) und Malerischem. Die Tafeln sind jeweils 5cm von der nächsten entfernt; Digitaldruck auf Vinyl, kaschiert auf 4mm Aluminium.
für Wunderbar Festival 2009
Happening mit Monica Ross am 14 November 2009. Am jetzt freistehenden Ort meiner vormaligen Wohnung in Newcastle upon Tyne, einer Sozialwohnung, die 2008 abgerissen wurde, und die wir zeitweilig gemeinsam bewohnt haben, veranstalteten wir ein ‘housewarming in reverse’, eine verkehrte Einweihungsfeier: Ohne Haus, draussen im kalten und nassen Novemberwetter, luden wir die Menschen zu Kaffee und Kuchen ein.
für Newcastle City Council
Klangprojekt im öffentlichen Raum aus 1 Liedskulptur als Downloaddatei, Website, Künstlerpostkarte.
Which Side ist eine Version des Gewerkschafterprotestliedes “Which Side Are You On?”. Der Song ist als MP3-Download
frei verfügbar unter “www.which---side.com”.
Die Musik verwendet field recordings aus Newcastles Ouseburn Valley sowie digitale und akustische Klänge. Der
Text wurde auf den Refrain reduziert um die skulpturalen Qualitäten der Worte hervorzuheben. Dabei behält es seine
politischen Konotationen, und spricht so auch die Arbeitergeschichte des Ortes an.
http://www.which---side.com
Mein Interesse gilt dem Alltagsleben im urbanen und landschaftlichen Kontext. Von diesem Grundinteresse entwickle ich meine Arbeiten mit einer formalen Bandbreite von Zeichnungen, über Klangarbeiten, Objekt-Aktionen oder Online Arbeiten.
Zunächst konzentrierte sich meine Arbeit auf skulpturale Aktivitäten, bei denen Diaprojektionen eine narrative Rolle übernahmen und die Aktionen, die ich mit den jeweiligen Objekten im Stadtraum durchführte, widergaben; als ich 2000 begann mit Internettechnologienzu arbeiten, war einer der Beweggründe dem Performativen dieser Arbeiten zu entgehen und Benutzer und Besucher zu den Handelnden der Objekte: das Resultat war eine Serie interaktiver Onlinearbeiten, von denen die „Lee Marvin Toolbox“ mit dem Kunstpreis des Medienforums München 2001 ausgezeichnet wurde. Duiese frühe Internetarbeit verwendet Zeichnung / Animation als visuellen Inhalt und macht Gebrauch von Pop-up Fenstern als grafische Elemente innerhalb der Bildschirmfläche. Nach 2004 entstanden als Fortsetzung der Onlinearbeien ‚elektronische Zeichnungen’ - Einzelbilder anstelle der Animationen; Klangwerke als Kunst im öffentlichen Raum Download („(The Beatles) in Hamburg“, „Which Side“); fotografie- und klangbasierte Arbeien für Browser ((sans femme et sans aviateur)). Unter dem Titel „zentralperipher“ entwickelte ich eine Serie von Arbeiten für Browser in Bezug auf Film und Städte, bei denen selbstaktivierte Pop-up Fenster über den Bildschirm wandern.
Inhaltlich befasst sich meine Arbeit oft mit Städten und Landschaften (fotografisch, performativ, über Klangaufnahmen) um diese konkreten Abbildungen in neue Bildsequenzen oder Klangkollagen zu übersetzn; oder sie tritt in direkten Kontakt / Dialog mit dem urbanen Raum in Form von Performances (in meinen frühen skulpturalen Aktionen) oder Happenings wie „Housewarming“ mit Monica Ross 2009. Meine Audioarbeiten entwickelten sich vom elektro-akustischem Lied zu Klangkollagen, die field recordings als Musikinstrumente verwenden („(the tender indifference)“ 2008; „Bus Stop Suite“ für das Klangkunst und Literatur im öffentlichen Raum Projekt „Radiospotting“ in Linz 2009) und zu field recordings mit zusätzlichen digitalen und analogen Synthesizerklängen. Meine Klangarbeiten sind Bestandteile größerer Projekte. Meine Zeichnungen dienen als Gegenpol, hier sind Umgebungen imaginierte abstrakte Räume, in denen das figurative Element alltägliche Handlungen darstellt.
Zunächst konzentrierte sich meine Arbeit auf skulpturale Aktivitäten, bei denen Diaprojektionen eine narrative Rolle übernahmen und die Aktionen, die ich mit den jeweiligen Objekten im Stadtraum durchführte, widergaben; als ich 2000 begann mit Internettechnologienzu arbeiten, war einer der Beweggründe dem Performativen dieser Arbeiten zu entgehen und Benutzer und Besucher zu den Handelnden der Objekte: das Resultat war eine Serie interaktiver Onlinearbeiten, von denen die „Lee Marvin Toolbox“ mit dem Kunstpreis des Medienforums München 2001 ausgezeichnet wurde. Duiese frühe Internetarbeit verwendet Zeichnung / Animation als visuellen Inhalt und macht Gebrauch von Pop-up Fenstern als grafische Elemente innerhalb der Bildschirmfläche. Nach 2004 entstanden als Fortsetzung der Onlinearbeien ‚elektronische Zeichnungen’ - Einzelbilder anstelle der Animationen; Klangwerke als Kunst im öffentlichen Raum Download („(The Beatles) in Hamburg“, „Which Side“); fotografie- und klangbasierte Arbeien für Browser ((sans femme et sans aviateur)). Unter dem Titel „zentralperipher“ entwickelte ich eine Serie von Arbeiten für Browser in Bezug auf Film und Städte, bei denen selbstaktivierte Pop-up Fenster über den Bildschirm wandern.
Inhaltlich befasst sich meine Arbeit oft mit Städten und Landschaften (fotografisch, performativ, über Klangaufnahmen) um diese konkreten Abbildungen in neue Bildsequenzen oder Klangkollagen zu übersetzn; oder sie tritt in direkten Kontakt / Dialog mit dem urbanen Raum in Form von Performances (in meinen frühen skulpturalen Aktionen) oder Happenings wie „Housewarming“ mit Monica Ross 2009. Meine Audioarbeiten entwickelten sich vom elektro-akustischem Lied zu Klangkollagen, die field recordings als Musikinstrumente verwenden („(the tender indifference)“ 2008; „Bus Stop Suite“ für das Klangkunst und Literatur im öffentlichen Raum Projekt „Radiospotting“ in Linz 2009) und zu field recordings mit zusätzlichen digitalen und analogen Synthesizerklängen. Meine Klangarbeiten sind Bestandteile größerer Projekte. Meine Zeichnungen dienen als Gegenpol, hier sind Umgebungen imaginierte abstrakte Räume, in denen das figurative Element alltägliche Handlungen darstellt.
Mit freundlicher Unterstützung der Kulturverwaltung des Landes Berlin