Die Künstler-Datenbank
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Laufbahnen (2012)
für Landratsamt Roth
Entwurfsbeitrag im Wettbewerb "Verbindungen" für den Neubau des Gymnasiums Wendelstein, Landkreis...
für Landratsamt Roth
Entwurfsbeitrag im Wettbewerb "Verbindungen" für den Neubau des Gymnasiums Wendelstein, Landkreis...
Nischen Modelle (2012)
für LBB Trier
1. Preis im Wettbewerb Kunst am Bau Campus Uni Trier, Neubau Biogeographie und Ökotoxikologie....
für LBB Trier
1. Preis im Wettbewerb Kunst am Bau Campus Uni Trier, Neubau Biogeographie und Ökotoxikologie....
Große Pause (2011)
für Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
1. Preis im Wettbewerb zur Künstlerischen Ausgestaltung der Oberseegrundschule, Lichtenberg. "Grosse...
für Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
1. Preis im Wettbewerb zur Künstlerischen Ausgestaltung der Oberseegrundschule, Lichtenberg. "Grosse...
Schnittstelle (2011)
für Bayerisches Landesamt für Umwelt Augsburg
Sehen, was fehlt Mein Vorschlag für den Neubau des Bayerischen Landesamtes für Umwelt in...
für Bayerisches Landesamt für Umwelt Augsburg
Sehen, was fehlt Mein Vorschlag für den Neubau des Bayerischen Landesamtes für Umwelt in...
Geboren in Jugenheim/Bergstraße, Studium der Bildenden Kunst an der Universität Mainz bei Ansgar Nierhoff, Diplom, Meisterschülerin; 1990 1. Preis des Förderpreises Junge Kunst der Saarferngas AG; 1991 Villa Romana Preis, Florenz; 1992 Umzug nach Berlin; 1994 Preis der Universität Mainz; 1996 Stipendium Mecklenburgisches Künstlerhaus Schloß Plüschow; 1997 Atelierstipendium des Senats für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin, Ateliers am Käuzchensteig; 1997 – 2000 künstlerische Mitarbeit an der Universität Mainz, Bildhauerklasse Nierhoff; 2002 Stipendium Künstlerhaus Schloß Balmoral, Bad Ems; 2004 Arbeitsaufenthalt in N.Y.; 2005 Stipendium Cité Internationale des Arts, Paris; 2006/2007 Lehrauftrag Grundlehre Bildhauerei an der HfBK Dresden, 2008 Lehrauftrag Universität Hildesheim, 2012 Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfonds Bonn, lebt und arbeitet in Berlin
für Landratsamt Roth
Entwurfsbeitrag im Wettbewerb "Verbindungen" für den Neubau des Gymnasiums Wendelstein, Landkreis Roth.
Mein Vorschlag zur künstlerischen Ausgestaltung des Areals greift die verschiedenen Aspekte schulischer Ausbildung im Bild der Laufbahn auf. Der Entwurf basiert auf der im Maßstab 1:2 verkleinerten Wettkampfbahn der Bezirkssportanlage. Vier dieser Bahnen wurden im Übersichtsplan über das Areal gelegt und miteinander verknüpft. An den Kreuzungen der parallel gekurvten Laufbahnen entstehen Muster und Interferenzen. Die Bahnen sind zwar verkleinert, jede einzelne Spur hat jedoch Wettkampfbreite. Die Institution „Schule“ wird im Bild der Laufbahn visualisiert. Hier kommt man zusammen in einer Modellsituation (Laufbahnlänge M1:2), um sich auf die spätere berufliche Orientierung vorzubereiten (Laufspurbreite M 1:1). Die Knospenform verweist auf den Entwicklungsaspekt schulischer Ausbildung.
für LBB Trier
1. Preis im Wettbewerb Kunst am Bau Campus Uni Trier, Neubau Biogeographie und Ökotoxikologie.
Located on the modernist university campus in Trier, the public art project is a copy-paste re-edition of the adjacent 1970s piece of landscape design. The existing gardenesque ensemble consists of a meandering granite seat, coloured ground inlays, a grass mound with rocks, pine trees and spherical lamps. By quoting this garden, the new project aims at revalidating the qualities of the overall campus. Following a dedicated, processual development, the campus takes its spatial quality from a background in the landscape and architecture icon of the 1972 Olympia stadium and park in Munich. Built in all white concrete, the new ensemble underlines the model character of the campus space.
in cooperation with Thilo Folkerts
www.100land.de
für Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
1. Preis im Wettbewerb zur Künstlerischen Ausgestaltung der Oberseegrundschule, Lichtenberg. "Grosse Pause" visualisiert den Einfall des Sonnenlichts im Flur des ersten OG der Obersee Grundschule zu Beginn der Grossen Pause am ersten Frühlingstag. Die Lichtfelder, die das durch fünf Fenster einfallende Sonnenlicht an diesem Tag auf den Boden malt, werden als Intarsien von hellgrauem Linoleum in den dunkler grau verlegten Boden des Flurs eingearbeitet. Das Gebäude wird so zur Sonnenuhr, die den Kindern das Vergehen der Zeit im Tagesverlauf und die Bahn der Erde um die Sonne im Jahresablauf spielerisch veranschaulichen kann.
Denn an genau zwei Tagen im Jahr und alle Jahre wieder zu Beginn des Frühlings und exakt ein halbes Jahr später zum Herbstanfang sind die Positionen der Intarsien mit dem tatsächlich einfallenden Licht für einen kurzen Moment deckungsgleich. Während der letzten Winter bzw. Sommertage können die Kinder beobachten, wie der Lauf der Sonne sich langsam demjenigen an diesem Tag nähert.
für Bayerisches Landesamt für Umwelt Augsburg
Sehen, was fehlt
Mein Vorschlag für den Neubau des Bayerischen Landesamtes für Umwelt in Augsburg reflektiert und visualisiert die Funktion der Behörde an der Schnittstelle zwischen Umwelt, Natur und menschlichem Handeln. Die im Gebäude untergebrachten Labore analysieren und interpretieren Umweltdaten. Diese Funktion wird durch das Kunstwerk prägnant veranschaulicht. Ein Baum wird in den Foyerraum des neuen Laborgebäudes im Maßstab 1:1 projiziert. Bildgebendes Verfahren für diese Visualisierung ist der Schnitt. Das lichte Maß des Eingangsfoyers definiert die Schnittebenen, die durch das Geäst eines zum Fällen freigegebenen Baumes, möglichst aus dem Raum Augsburg, gelegt werden. Die Tomografien werden dokumentiert und archiviert und als Intarsien der hölzernen Anschnittflächen des Stammes und der Äste und Zweige der Baumkrone in den Boden, die Wände und die Decke des Foyers flächenbündig eingearbeitet.
für Staatliches Bauamt Sachsen
Wettbewerbsbeitrag für den 4. Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig
Ein Textauszug aus dem Roman „Ästhetik des Widerstands“ von Peter Weiss steht im Zentrum meines künstlerischen Vorschlags für den 4. Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig. Sowohl der Text selbst als auch die Person und Biografie des Autors eröffnen vielfältige Bezüge und Hinweise zur deutschen Kultur und Geschichte, sowie zum produktiven Umgang mit Texten, zur Kraft des gedruckten Wortes und zum Lesen als kommunikativem Prozess und lebensverändernder Aktivität.
Der Textauszug wird umlaufend auf eine gläserne Verkleidung des Transformatorenhauses aufgebracht und von drei hinter der Fassade laufenden Lichtleisten ähnlich einem Scanner hinterleuchtet. Er wird in der Schrift Futura gesetzt. Die Lettern bleiben transparent in einer roten Fläche ausgespart.
Mit freundlicher Unterstützung der Kulturverwaltung des Landes Berlin