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Der Atelierbeauftragte berichtet dem Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses

zur Lage und Entwicklung der Arbeitsräume für Bildende Künstler*innen in Berlin

aus der Berliner Zeitung vom 4. Dezember 2017:

In Berlin fehlen nach Angaben des Atelierbeauftragten Martin Schwegmann mittelfristig rund 4000 neue Ateliers für bildende Künstler. Der Mangel an bezahlbaren Arbeitsräumen drohe die Basis der Kunstmetropole Berlin nachhaltig zu beschädigen, heißt es in einem Bericht, den Schwegmann am Montag im Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses vorlegte.

Derzeit gehen seinen Angaben zufolge durch massive Mieterhöhungen jedes Jahr rund 350 erschwingliche Ateliers verloren. Dem stünden lediglich 50 neue Arbeitsräume gegenüber. „In den nächsten zwei Jahren erwarten wir laut dem aktuellen Stand der Planung lediglich 250 neue Ateliers zusammengenommen. Dies ist viel zu wenig.”

Die rot-rot-grüne Koalition hatte zugesagt, bis zum Jahr 2020 rund 2000 neue Angebote zu schaffen. Das reicht laut Schwegmann aber nicht annähernd aus. Allein in diesem Jahr hätten mehr als 500 Künstler Bedarf angemeldet, man habe aber nur 70 Ateliers vergeben können. Lediglich 47 seien neu geschaffen worden. (dpa/bb)
– Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/28999698 ©2017

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/beauftragter--in-berlin-fehlen-4000-neue-ateliers-28999698

  

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