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Information: Mietpreisgebundene Ateliers und Atelierwohnungen

Ateliers und Atelierwohnungen aus den Wohnungsbauförderprogrammen des Landes Berlin

Im Rahmen der Wohnungsbauprogramme des Landes Berlin werden gewerblich nutzbare Ateliers und Atelierwohnungen für professionelle Bildende KünstlerInnen gefördert. Voraussetzung für die Bewerbung ist die Professionalität sowie die berufliche und soziale Dringlichkeit. Bei Vorlage eines Wohnberechtigungsscheins (WBS) wird die Miete reduziert. Einen WBS erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Wohnungsamt. Er enthält auf Verlangen die Berechtigung auf einen Arbeitsraum in der Wohnung (KünstlerInnen WBS). Sanierungsbetroffene und BewerberInnen mit WBS werden bei der Vergabe bevorzugt. Bitte fügen Sie Ihren WBS, sofern vorhanden, Ihrer Bewerbung bei. Die Vergabeentscheidung obliegt dem Atelierbeirat. Der Vertrag wird direkt mit dem Vermieter geschlossen. Die Atelierwohnungen werden in der Regel mit Wohnmietverträgen vergeben und unterliegen damit einem höheren Kündigungsschutz. Der Mietzins ist gebunden und orientiert sich am örtlichen Mietspiegel. In der Regel müssen drei Nettokaltmieten als Kaution aufgebracht werden. Für den Wohnanteil der Flächen kann Wohngeld beantragt werden, sofern die Räume als erster Wohnsitz genutzt werden. Die KünstlerInnen sind verpflichtet, bei Atelierwechsel und/oder längerem Auslandsaufenthalt ihre Räume zur Nach- oder Zwischenvermietung im Atelierbüro freizumelden.
Die Preise für Atelierwohnungen liegen bei ca. 4,89 € pro m², bzw. bei 4,55€ bei Vorlage eines Wohnberechtigungsscheins netto/kalt ohne Strom und Gas.

Vergabekriterien

Ateliers aus dem Wohnungsbauförderprogramm werden an professionelle Bildende Künstlerinnen und Künstler nach sozialer und beruflicher Dringlichkeit vergeben. Der gerade erfolgte Zuzug nach Berlin erscheint erst nach einem Ablauf von sechs Monaten als dringlich.

Zur Bewerbung auf eine Atelierwohnung erforderliche Unterlagen


Der Atelierbeirat

Der Atelierbeirat setzt sich aus neun stimmberechtigten Mitgliedern und neun Vertretern/Vertreterinnen zusammen.

- zehn Mitglieder werden vom bbk berlins e.V. benannt
- zwei Mitglieder werden von einer Institution der Bildenden Kunst benannt
- sechs "ausgewiesene Persönlichkeiten" werden von der Kulturverwaltung benannt

- ein Mitglied mit beratender Funktion wird aus den Bezirksverwaltungen benannt

Mietverträge

Die Mietverträge der Atelierwohnungen werden direkt mit der Hausverwaltung geschlossen. Die Mietverträge sind reine Wohnmietverträge, es gelten hierbei die Vertragsbestimmungen der Hausverwaltungen.

Ateliers aus dem Wohnungsbauförderprogramm werden an professionelle Bildende Künstlerinnen und Künstler nach sozialer und beruflicher Dringlichkeit vergeben. Der gerade erfolgte Zuzug nach Berlin erscheint erst nach einem Ablauf von sechs Monaten als dringlich.

  

Atelierbüro im Kulturwerk des bbk berlin GmbH

Köthener Straße 44

10963 Berlin

tel 030 230 899-21 Dr. Martin Schwegmann (Atelierbeauftragter)
tel 030 230 899-22 Birgit Nowack (Atelieranmietprogramm)

tel 030 230 899-20 Kati Gausmann (Mietpreisgebundene Ateliers und Atelierwohnungen)


fax 030 230 899-19

atelierbuero@bbk-kulturwerk.de

 

Dienstag : 10.00 bis 13.00 Uhr
Donnerstag: 13.00 bis 16.00 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung

 

  Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa Abteilung Kultur