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Netzwerk 'Kunst & Medien'

Dokumentation: Netzwerktreff 'Medien & Kunst'

6. Netzwerktreffen 'Kunst & Medien'

Am Dienstag, den 28.6. trafen sich rund 30 KünstlerInnen in der Druckwerkstatt im Künstlerhaus Bethanien. Das Thema des Abends war die Arbeit mit Audio. Der Abend startete mit dem Vortrag von Stefan Roigk. Seine Werke sind im Grenzbereich zwischen abstrakter Klangcollage, plastischer Rauminstallation und grafischer Partitur zu verorten.

Stefan Roigk: Parkplatz 2006 Stefan Roigk: Parkplatz 2006

Er zeigte einige Rauminstallationen und erklärte, wie er vorgeht, wenn er seine Projekte entwickelt. In der Projektentwicklung bezieht er alltägliche Situationen ein, die zum Teil von den Anwesenden erkannt wurden. Zum anderen Teil blieben sie unerkannt und lösten dann bei der Aufdeckung eine Überraschung aus wie zum Beispiel der Wassertropfen. Auch in der Bild- und Raumebene werden alltägliche Gegenstände eingesetzt oder nachgebaut wie Turnmatten oder Tonkabel, Schläuche, Boxen oder Elemente aus dem Sanitärbereich.

Die Anwesenden stellten viele Fragen, sodass sich eine lebendige Diskussion zum Umgang mit Audio, Bild und Raum entwickelte. Themen waren unter anderem der Umgang mit Klangarbeiten im Kontext der Bildenden Kunst und gängigen Ausstellungspraxis sowie der Umgang mit der Einbindung von Bildern aus Werbe- und anderen Kontexten. Die Konzentration lag auf der Wahrnehmung der einzelnen Klangarbeiten. Nach einer Stunde gingen wir zum Suppenessen über. 

Es fand ein reger Austausch statt, der dann unten in der Medienwerkstatt fortgesetzt wurde. Etwa die Hälfte der Anwesenden nahm noch an der Präsentation des neu fertig gestellten Audioraums teil. Dort erläuterten Elisabeth Enke und Christph Conrad, wie sie beim Umbau vorgegangen waren und worauf alles zu achten ist, wenn es um die Arbeit mit Sound geht. Christoh Conrad hat eine Dokumentation im Forum Raumakustik und Dämmung verfasst, wo er auch sein Tonmessungen eingestellt hat.

Einige Klangarbeiten (u.a. von Stefan Roigk) wurden gemeinsam angehört und in Bezug auf den Raum untersucht. Der Fokus lag auf der Wahrnehmung, die von äußeren und inneren Faktoren abhängig ist. Diese Faktoren wurden besprochen und im Raum ausprobiert. Insgesamt waren alle sehr interessiert an den vielen technischen Details und Überlegungen zum professionellen Umgang mit Audio.


Liquid State Machine von Martin Howse, Wolfgang Spahn und andern

Präsentation 'Liquid State Machine'

5. Netzwerktreffen 'Kunst & Medien'

Am Donnerstag, den 03. Februar 2011 trafen sich abermals rund 40 Künstler/innen, Kunst- und Medieninteressierte zu einer Präsentation und zum Netzwerken in der Druck- und Medienwerkstatt Berlin des Kulturwerk des bbk berlin.

An diesem Abend wurden die Ergebnisse des Projektes 'Liquid State Machine' präsentiert, das im Rahmen der transmediale von Martin Howse und Wolfgang Spahn gemeinsam mit anderen Künstler/innen und Forscher/innen erarbeitet wurde.

http://www.transmediale.de/...

Im Anschluss an eine einführende Präsentation der Ergebnisse luden die Künstler/innen zur Vernissage in den Projektraum der Medienwerkstatt - und wie immer gab es Gelegenheit zum Netzwerken.

Moderation: Wolfgang Spahn und Nina Korolewski

 


Projektbeschreibung: 

Der Begriff "Liquide State Machine" ist den Neurowissenschaften und der Computerforschung entliehe. Dieser umfasst sowohl ein künstliches neuronales Netz, deren Eingaben, die nichtlinearen Übertragungs- und Aktivierungsfunktionen als auch deren resultierenden Ausgaben. So kann eine LSM zur selbständigen Berechnen spezifischer Vorgänge dienen oder aber - mehr oder weniger - maßgeblich an verschiedenen Berechnungsprozessen beteiligt sein.

Exemplarisch hierfür steht eine Untersuchung der Universität von Sussex (Pattern Recognition in a Bucket). Der Ausdruck LSM wird hier regelrecht wörtlich verwendet. So werden die Wellen und Interferenzmuster, die auf einer Wasseroberfläche entstehen zur nichtlinearen Mustererkennung verwendet um somit eine verbesserte Datenaufbereitung für Spracherkennungsanwendungen zu erreichen.

LSM könnte aber auch als Model für gesellschaftliche, künstlerische und auch wissenschaftliche Praxis rezipiert werden. Und dabei wiederum soweit gefasst werden, dass sich durchaus einige paranoide Interpretationen für zukünftige Entwicklungen ergäben. So wäre in einer letzten Konsequenz, jegliches System auch nur als Anordnung zu verstehen, dass zur Berechnung eines anderen bestimmten Problems dient. 

LSM lädt verschiedene Künstler und Forscher, die mit chemischen, biologischen und physikalischen Systemen arbeiten, ein. Das Erarbeiten von Modellen, deren Simulation und abschließenden Interpretation (in Form von Entwurfsskizzen, Eigenentwicklungen und neuen Arbeitsmodellen) findet in einer Serie von kollektiven Workshops und einer daraus resultierenden gemeinsamen Ausstellung - sowie in live Performances - statt.

Die erste Ausführung des LSM in der Medienwerkstatt ist als Testlauf für ein größer angelegtes Event im Sommer 2011 in Berlin

Präsentationen: Das Toolkit V4 und der Künstler Michael Hoepfel

4.  Netzwerktreffen 'Kunst & Medien'  

Am 11. November 2010 trafen sich rund 25 Künstlerinnen und Künstler in der Druckwerkstatt des Kulturwerk des bbk berlin zu Präsentationen und Gesprächen zum Thema 'Kunst & Medien'. Wolfgang Spahn und Nina Korolewski, die den Abend moderierten, stellten das neue Konzept für die zukünftigen Treffen vor. Geplant ist, sich alle zwei Monate in die Medien- bzw. der Druckwerkstatt des bbk zu treffen und hierzu jeweils Gäste einzuladen. Im Mittelpunkt soll die Auseinandersetzung mit künstlerischen Techniken und Produktionsweisen oder auch Organisationsformen von Künstlerinnen und Künstlern stehen. "Diskurse über Kunst nicht über Technik" formulierte Wolfgang Spahn das neue Konzept.

Und das ist gelungen an diesem Abend: Joreg stellte VVVV (V4) vor, ein Toolkit für Echtzeit-Medienanwendungen, das er gemeinsam mit Sebastian Gregor entwickelt. Im Anschluss präsentierte der Künstler Michael Hoepfel eine Auswahl seiner Arbeiten.

 

VVVV - a multipurpose toolkit
VVVV (V4) ist eine Entwicklungsumgebung, mit der sich auch ohne Programmierkenntnisse interaktive Anwendungen und Echtzeit-Grafiken als 'patches' realisieren lassen. Besondere Stärken von V4 sind die Vielfalt verwendbarer Ein- und Ausgabe- geräte sowie die Tatsache, daß am laufenden patch gearbeitet werden kann, was auch eine weniger strategische Arbeitsweise begünstigt. Für nichtkommerzielle Projekte ist V4 frei im Netz verfügbar.
Vom 15. - 20. November findet im Kunstverein Frankfurt/M die Node statt, ein Forum mit Vorträgen und Workshops über V4. vvvv.org . node10.vvvv.org

Michael Hoepfel - Auswahl an Arbeiten

Der Künstler Michael Hoepfel (*1971) arbeitet seit Anfang der Neunziger Jahre mit digitalen Medien in den Bereichen Bild, Objekt, Animation und Installation. Seine Arbeit beschränkt sich allerdings nicht auf diesen oft als 'Medienkunst' abgegrenzten Bereich. Elektronische Medien versteht er vielmehr als gleich- wertig mit anderen künstlerischen Werkzeugen und sieht ihre Stärke vor allem in der Kombination mit klassischen Medien, Materialität und Räumlichkeit. Das Spannungsverhältnis zwischen Körper, Repräsentation und Interpretation stellt dabei einen wesentlichen Schwerpunkte seiner Arbeit dar. www.hoepfel.net . www.meso.net . www.checksum5.com

Michael Hoepfel: Lightstrive, interactive projection, Athens, 2004

 


Medienkünstlerinnen und Medienkünstler treffen sich trotzt WM-Konkurrenz im BKS in Kreuzberg

3. Netzwerktreffen 'Medienkunst in Berlin'

Das 3. Netzwerktreffen Medienkunst in Berlin fand am Mittwoch 23. Juni 20:00 Uhr im Backoffice in der Ohlauerstrasse 36 statt. Gastgeber waren diesmal die Künstler und Künstlerinnen der Ateliergemeinschaft BKS (Bau kein Scheiß). Trotz Fußballfieber und wichtigem WM-Spiel fanden sich zahlreiche TeilnehmerInnen des Treffens im Backoffice zum Gespräch ein. Zweites Netzwerktreffen 'Medienkunst in Berlin'


2. Netzwerktreffen 'Medienkunst in Berlin'

Am 22. April fand das 2. Netzwerktreffen 'Medienkunst in Berlin' im tmp.plate, der kunst.klause in tiergarten süd statt. Rund 25 Künstler/innen sowie Vertreter/innen von Kunstprojekten und -einrichtungen aus dem Bereich der Medienkunst nahmen an dem Gespräch teil.

... Nach der Begrüßung durch Nina Korolewski, der Projektleiterin von 'tmp' - temporäre Projekträume in Berlin stellten die Organisatoren des Klangkunstfestivals 'ping' und die Veranstalter des Medienfestivals 'Strictly Berlin' ihre Konzepte vor. Als Einrichtung war außerdem 'Walden-Kunstausstellungen' beteiligt, eine Projektraumgallerie mit Ausstellungen im Medienkunstbereich.

Schwerpunkt des anschließenden Gesprächs war die Organisationsstruktur des zukünftigen Netzwerks 'Medienkunst in Berlin'. Gewünscht wurde vor allem, dass sich Verantwortliche finden, die eine Verteilerliste aufbauen und für eine verbindliche Terminplanung sorgen - so wurde der aktuelle Termin offensichtlich nicht an alle Interessierten vom letzten Treffen verschickt. Vorgeschlagen wurde zudem, dass die Netzwerkorganisatoren Projekte und Initiativen gezielt ansprechen sollten, dass sie sich bei den Treffen vorstellen.

Das nächste Treffen findet (voraussichtlich) im Projektraum BKS 'Bau kein Scheiß', einer Ateliergemeinschaft bestehend aus freien Künstlerinnen und Künstlern, sowie Studierenden der Klasse 'Kunst und Medien' der Universität der Künste Berlin statt.


Berliner Medienkunstszene trifft sich bei Suppe und Wein

1.  Netzwerktreffen 'Medienkunst in Berlin' im Kulturwerk des bbk berlin

Am Montag, den 22. Februar 2010 lud der Leiter der Medienwerkstatt, Sami Bill, Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Institutionen und Organisationen, die im Bereich Medienkunst arbeiten sowie Künstlerinnen und Künstler zu einem ersten Netzwerktreffen zur ‚Medienkunst in Berlin'. Rund fünfzig Personen besuchten die abendliche Veranstaltung. Darüber hinaus bekundeten viele ihr starkes Interesse per Mail.

Nach einer Begrüßung der Gäste durch den Leiter der Medienwerkstatt Berlin und einer Kurzvorstellung des ‚Wegweiser Kunst und Medien Berlin' durch den Kurator Carsten Stabenow, die Broschüre wird vom mikro e.V. herausgegeben, hielt die Künstlerin Teresa Reuter einen Vortrag mit 3D-Präsentation über ‚Networking und kollaboratives Arbeiten in der Medienkunst'. Sie stellte dabei ihr Medienkunstprojekt ‚Virtuelle Mauer', eine Zusammenarbeit mit Tamiko Thiel aus München, vor. Das Projekt, das 2009 mit dem Hauptpreis des IBM Innovation Award beim Boston Cyberarts Festival ausgezeichnet wurde, belebt einen Teilbereich der demontierten Berliner Mauer durch eine digitale Rekonstruktion in Form einer virtuellen 3D-Umgebung als Erinnerungsraum wieder. Bei der Realisation der ‚Virtuellen Mauer' war die Netzwerkarbeit ein Grundbaustein, denn es bedurfte vieler Mitwirkender, die gemeinsam an dem künstlerischen Werk arbeiteten.

Im Anschluß präsentierten sich drei Institutionen.

Einen Einblick in die Struktur der Medienwerkstatt im Kulturwerk des bbk berlin gab Sami Bill.

Maria Vedder, leitende Professorin des Studiengangs Kunst und Medien an der Universität der Künste Berlin, stellte ihre Arbeit mit den Studierenden an der UdK vor und signalisierte, Offenheit gegenüber Kooperationsprojekten mit anderen Institutionen, Künstlerinnen und Künstlern.

Als Dritter berichtete Carsten Seiffarth, Kurator der Hörgalerie Singuhr, einem der zentralen Orte für Klangkunst in Berlin, von der Realisierung verschiedener Projekte und deren Konzeptionen in den historischen Wasserspeichern Berlin Prenzlauer Berg sowie in der Parochialkirche in der Klosterstraße Berlin-Mitte.

Im Zentrum dieses ersten Auftakttreffens standen Vernetzung und Kooperations-entwicklung der Medienkunstszene in Berlin, eine Begegnung auf Augenhöhe und Zeit sich kennenzulernen. Allgemeiner Wunsch ist es, das Treffen alle zwei Monate in einer anderen Institution als Gastgeber weiterzuführen.

Der temporäre Projektraum tmp.plate - kunst.klause in Berlin-Tiergarten Süd, in der Pohlstr. 70 mit Mathieu Dagorn als künstlerischem Leiter lädt zum nächsten Treffen ein, darauffolgend Yara Spaet, die in den studentischen Projektraum ‚Mach kein Scheiß' der Klasse ‚Kunst und Medien' der Universität der Künste Berlin bittet.

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Medienwerkstatt in der Druckwerkstatt im Kulturwerk des bbk berlin GmbH

Mariannenplatz 2
10997 Berlin

Lioba von den Driesch (Leitung)
Sandra Becker
tel 030 551472-84

Doris Heidelmeyer (Büro / Office)
tel 030 614 015-70
fax 030 614015-74

medienwerkstatt@bbk-kulturwerk.de

Mo - Fr: 10.00 - 17.00 Uhr und nach Vereinbarung
Termine bitte per Mail vereinbaren!

 

  Mit freundlicher Unterstützung der Kulturverwaltung des Landes Berlin