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Erfolgreiche Anhörung im Petitionsausschuss zum Mahnmal am Bebelplatz
am 15.12.2009

Erstmalig hat der Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin eine öffentliche Anhörung abgehalten zu der Frage des Umgangs mit dem Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung 1933 von Micha Ullman auf dem Bebelplatz, die von Künstlerinnen und Künstlern, Journalisten und Fachpublikum gut besucht war.

Der Vorsitzende des Petitionsausschusses Ralf Hillenberg machte während der Anhörung aus seiner Auffassung keinen Hehl, dass der Bebelplatz kein Ort für Events sei.

Der Petitionsausschuss wird nach seiner Entscheidung im Januar 2010 einen entsprechenden parteiübergreifenden Entschließungsantrag für das Parlament vorbereiten. (Für Januar wird die Fashion Week mangels einer Alternative im Bezirk Mitte noch einmal auf dem Bebelplatz stattfinden.)
Danach soll mit der kommerziellen Nutzung des Bebelplatzes Schluss sein.

Der berufsverband bildender künstler berlin bedankt sich sehr herzlich bei allen Mitstreitern,
die den Respekt vor dem Kunstwerk, vor dem Künstler Micha Ullman und die Würde eines Mahnmals wieder hergestellt haben wollen. Es gibt keinen Ort, an dem die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 sinnfälliger in Erinnerung gerufen wird.


 

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