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Vertreter der Tokioter Universität der Künste in den Werkstätten des bbk berlin

Die Professoren der Universität besuchten die Bildhauerwerkstatt im Wedding und die Druckwerkstatt in Bethanien. Ihr Interesse richtete sich insbesondere darauf, zu prüfen, inwieweit das Modell Kulturwerk beispielgebend für eine ähnliche Einrichtung in Tokio sein könnte.
Ausführlich wurden Strukturen, Finanzierungen, Konditionen und die technischen Möglichkeiten der Werkstätten in Berlin besprochen.
Das Kulturwerk bietet Infrastrukturen für die künstlerische Arbeit von Künstlerinnen und Künstlern, neben den Werkstätten, auch die Atelierförderung und das Büro für Kunst im öffentlichen Raum. Sie werden vom berufsverband bildender künstler berlin in eigener Verantwortung nach Absprache mit dem Land Berlin geführt, das mit einem jährlichen Zuschuss die Hauptfinanzierung übernimmt.

Nach Aussage der japanischen Delegation existieren in Japan vergleichbare Einrichtungen bisher nicht.

Bei der Besichtigung der Druckwerkstatt konnte die Verständigung in japanischer Sprache fortgesetzt werden, da der Leiter der Papierwerkstatt, Gangolf Ulbricht auch japanisch spricht.

Der Kontakt kam durch Reijio Wada, der als Künstler in der Bildhauerwerkstatt arbeitet, sowie durch Berichte in japanischen Zeitungen zustande.

aus Tokio dabei:

Mie Miyamoto, PhD in Art, Tokio National University of Fine Arts and Music
mie@miemiyamato.com
Hoshina Toyomi, Artist, The Art Department Vice Dean, Professor at Art Picture Course
hoshina@fa.geidai.ac.jp
Hayashi Takeshi, Sculptor, Associate Professor, Tokyo University of the Arts
samurai@icom.home.ne.jp