Der Liegenschaftsfonds vernichtet 40 Künstlerarbeitsplätze
„Mutwillig, und an der Grenze zur Böswilligkeit", so heute Herbert Mondry, Vorsitzender des bbk berlin, „ will der Liegenschaftsfonds die Arbeitsplätze von über 40 Künstlerinnen und Künstlern in der Wiesenstr. 29 im Wedding zerstören.
Die Künstlerinnen und Künstler haben als Genossenschaft dem Liegenschaftsfonds ein seriöses und ausfinanziertes Kaufangebot gemacht, das dem Verkehrswert entspricht.
Unter Zugrundelegung manipulativ erhöhter Verkehrswerte soll das Gebäude, das in dem ehemaligen Rotaprint-Komplex liegt, „Investoren" angeboten werden.
Regierender Bürgermeister und alle Abgeordnetenfraktionen unterstützen - auch im Sinne der Entwicklung des Weddinger Stadtquartiers - den Kauf des Hauses durch die Künstlerinnen und Künstler. Die landeseigene GmbH „Liegenschaftsfonds" läßt das kalt.
Der bbk berlin fordert Senat und Abgeordnetenhaus auf, durch eindeutige Beschlüsse ihre Politik auch durchzusetzen - das sollte bei einer landeseigenen GmbH doch kein Problem sein!
Sonst bleibt die Frage: Wer regiert Berlin eigentlich?"
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